Über mich

Aufgewachsen in Polen – seit mehr als 25 Jahren in Hannover zu Hause. Mit der Leidenschaft zum Reisen und Entdecken. Ob schräge oder feinsinnige Momente, ob in Schwarzweiss oder Farbe, scharf oder unscharf. Mir ist wichtig, dass die Fotos ästhetisch wirken, selbst wenn die Umstände hässlich und die Objekte unauffällig erscheinen.

Mich zieht es dahin, wo die Menschen sich freuen, wenn sie fotografiert werden. Meine Fotos mache ich gerne ohne entdeckt zu werden. Dadurch wirken sie viel authentischer. Ich gehe auf die Strasse, mache ein Foto, lächle und bedanke mich. Den ganzen Tag, durch die Strassen zu ziehen bis der richtige Moment kommt, macht mich glücklich. Leider kommt der richtige Moment sehr selten, meistens ist es ein interessanter Strassenausschnitt an dem ich warte, bis es dort passiert – oder eben nicht. Dieses Warten auf den Augenblick ist für mich wie eine Meditation. Nichts ist vorhersehbar, weder wer da kommt noch was genau geschieht. Ein gutes Foto zu schiessen ist deshalb sehr schwierig, weil ich immer vom Zufall abhängig bin.

Wenn mir ein richtig gutes Bild gelingt, bin ich glücklich. Der berühmte Fotograf Henri Cartier-Bresson hat gesagt, die ersten 10.000 Aufnahmen seien die schlechtesten. Ich freue mich jetzt schon auf die 10.001 und weitere Aufnahmen.